Allerlei Geschichten fielen Harry Mäulen noch dazu ein. So betankte man anfangs per Handpumpe über ein 200 Liter-Fass. Damals hießen die Benzinhersteller noch Derup, Sinclair und Nitag. Es wurde von früh bis spät betankt, Scheiben geputzt, Reifendruck geprüft und fast alles auf Rädern repariert. Der Liter Benzin kostete damals noch 33 Pfennig und Super 38 Pfennig.
Jürgen Mäulen war bereits als Kind und Jugendlicher immer mittendrin im Geschehen, machte seine Ausbildung bei Opel Pfotzer in Heidelberg, legte seine Gesellenprüfung im Kfz.-Mechaniker-Handwerk ab und arbeitete dann im väterlichen Betrieb. Damals stand eine Hebebühne noch im Freien. Also arbeitete er bei Wind und Wetter ob Sommer oder Winter im Freien und reparierte für die Kundschaft Autos, Mopeds und Fahrräder.
1975 legte er die Meisterprüfung ab. Dann kam der Umzug von der Schwetzinger Straße ans Ochsenhorn. Ursprünglich wollte man gegenüber des Altenheims Plankstadt eine Werkstatt mit Tankstelle bauen, doch das wurde nicht genehmigt. Also hat man 1980 „Am Ochsenhorn“ einen Bauplatz gekauft und den aktuellen Betrieb gebaut. Gleichzeitig wurde der Vertrag mit Renault geschlossen.